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Dr. Lacina Yéo- Deutsch-afrikanische Kulturbeziehungen Version imprimable Suggérer par mail
19-01-2010

Deutsch-afrikanische Kulturbeziehungen.

Die Beiträge von Janheinz Jahn und Léopold Sédar Senghor

Dr. Lacina Yéo,

Département d’Allemand

Université de Cocody-Abidjan

Einleitung

Afrika sei bereits im Abrogans, der ersten schriftlichen Überlieferung in deutscher Sprache,

einer um 750 entstandenen lateinisch-deutschen Glossensammlung, erwähnt worden. Davon

würden Ethnonyme wie „Aethyops“/„Aethiopia“, „Maurus“/“Moori“, die zur Benennung

dunkelhäutigender Menschen afrikanischer Herkunft verwendet werden, zeugen. (Vgl. Valentin,

1983: 25). Die Rede von einem „Mischlingskind“ im Parzival Wolframs von Eschenbach

( 1200 ) impliziert eine germanisch-afrikanische Begegnung, die ihre Wurzeln bereits in vorgerückten

Zeiten niedergeschlagen hat. Der deutsche Historiker Peter Martin hält diese Begegnung

für dynamisch und „janusköpfig“.

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